Inkontinenz bei Kindern wegen Stress

Das autonome Nervensystem sorgt dafür dass unser Körper nicht immer monoton weiterarbeitet.
Der Sympathikus sorgt bei Aufregung und Stress für den Kampf- und Fluchtmodus im Körper.
Der Parasympathikus ist für die Entspannung und Verdauung zuständig.

Im Verlauf des Tages wechseln sie sich immer wieder ab.
Überwiegt einer der beiden. Ist der Körper nicht in Balance. Der Körper braucht beide Modi.
Je nach Typ fühlen wir uns mehr zu dem einen oder anderen hingezogen, aber jeder von uns braucht sowohl die Phasen des Sympathikus, als auch das Parasympathikus.

Was macht der Sympathikus mit meinem Körper?

Er versetzt den gesamten Körper in den Kampf- und Fluchtmodus.
Bei Stress, Angst oder Kampfsituationen ist unser Körper im Sympathikus-Modus.

Welche Wirkung hat der Sympathikus auf den Beckenboden?

Bei Stress und Angst erhöht sich die Spannung im Beckenboden und auch der restliche Körper verändert sich.

Der gesamte Körper ist in Alarmbereitschaft.

Der Körper kann in diesem Zusagt sehr viel leisten. Auf Dauer werden aber einige wichtige Funktionen wie z. B. die Verdauung, vernachlässigt.

Der Sympathikus Modus kann Inkontinenz begünstigen.

Das sind einige Organe, die für Inkontinenz relevant sind.

Ihre Aktivitäten ändern sich wenn der Sympathikus aktiv ist.

Bei Angst und Stress verändert sich dir Aktivität der Organe.

Wie reagiert der Darm auf Stress?

Der Darm reagiert entweder mit Verstopfung oder Durchfall.
Er will keine Energie für die Verdauung verwenden (Durchfall) – alles soll schnell raus.
Oder er verfällt in eine Schockstarre und wird träge (Verstopfung).

Muss dein Kind häufig wegen kleinen Mengen aufs WC?

Dann steht die Blase deines Kindes eventuell unter Stress.

Die andere Möglichkeit wie die Blase auf den Sympathikus reagieren kann ist, dass die Entleerung sehr lange aufgeschoben wird.

In Angst und Stresssituationen verändert sich der Herzschlag.

Das Herz schlägt schneller.

Bei Stress und Angst hat dein Kind keine Bauchatmung.

Die Atmung wird schneller, oberflächiger und es macht kaum Bauchbewegungen. Deshalb macht auch der Beckenboden deutlich weniger Bewegungen mit.

Stress verändert die Muskelspannung.

Die Muskulatur reagiert auf den Kapf- und Fluchtmodus auf zwei verschiedene Arten:

  • Sie ist angespannt und verkrampft oder
  • sehr aktiv und unruhig.

Auf Dauer hat der Beckenboden deshalb eine erhöhte Spannung und kann schwerer lockerlassen.

Hast du bei deinem Kind schon eine dieser Veränderungen bemerkt?

Wie kann ich mein Kind aus dem Stressmodus holen?

Damit dein Kind wieder mehr in den Entspannungsmodus kommt helfen unterschiedliche Dinge:

  • verlässliche Routinen
  • Ruhepausen
  • Atemübungen (4-8 Atmung, 5-Finger-Atmung, Bauchatmung)
  • Wahrnehmungsübungen um das Stresslevel zu erkennen (Interozeption schulen)
  • Ängste erkennen und aufarbeiten
  • Stressmanagement
  • ausreichend Schlaf und Erholung
  • Körperliche Bewegung

Was hilft deinem Kind?

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